Motorjesus im Hypothalamus
Am 19. Oktober 2024 verwandelt sich das Hypothalamus in Rheine mit Motorjesus in einen wahren Tempel des Rock’n’Roll. Unterstützt von den Wuppertaler Horrorpunks Hellgreaser brennt dieser Abend musikalisch und atmosphärisch lichterloh.
Ein starker Auftakt: Hellgreaser starten den Abend
Schon früh am Abend sorgt Hellgreaser für mächtig Auftrieb. Mit ihrem Mix aus Punk, Gothic Rock und einer Prise Metal zeigen sie, wie vielseitig und unterhaltsam moderner Punkrock sein kann. Bandgründer und Sänger Slaughter Lamb, in Begleitung von Chris Cranium am Bass, Fabes an den Drums sowie den Gitarristen Dr. Hoffmann und Gabo, versprühen von der ersten Minute an pure Spielfreude. Ihr Sound ist hart, aber melodisch, und ihre eingängigen Rhythmen bringen das Publikum schnell in Bewegung.
Hellgreaser präsentieren Songs aus ihrem aktuellen Album Hymns Of The Dead, das im Sommer 2024 erschien. Tracks wie Take It All Away, The Fiends In Me und Leader Of The Lost Boys kommen gut an. Besonders der Song Her Other Side sorgt für Gänsehautmomente, während Go Hellgreaser Go die Menge endgültig auf Betriebstemperatur bringt. Ihr ehrlicher, authentischer Sound, der über Genregrenzen hinausgeht, macht einfach Spaß und bereitet das Publikum perfekt auf das vor, was noch kommen soll.
Fotos: @Kommodore Johnsen, Verwendung und Download nur nach Absprache




















Motorjesus übernimmt das Steuer im Hypothalamus
Nach einer kurzen Umbaupause startet der Hauptact des Abends: Motorjesus! Die „Motorjupps“ betreten die Bühne. Die Mönchengladbacher lassen vom ersten Moment an keinen Zweifel daran, dass sie die Hütte rocken werden. Auch wenn Gitarrist Andreas Peters an seinem Ehrentag krankheitsbedingt fehlt, bekommt er per Video ein Geburtstagsständchen von Band und Fans – und der Abend nimmt mächtig Fahrt auf.
Motorjesus steht für traditionellen Heavy Metal und dreckigen Rock’n’Roll. Und genau das liefern sie auch. Mit Songs wie Trouble in Motor City, Dead Army und Fist of the Dragon feuern sie ein musikalisches Geschoss nach dem anderen ab. Frontmann Chris „Howling“ Birx singt sich mit voller Kraft die Seele aus dem Leib: Unterstützt wird der Frontmann von Patrick Wassenberg an der Gitarre, Dominik Kwasny am Bass und Adam Borosch an den Drums. Jeder Song geht straight nach vorne, ohne Schnörkel, right in the face – so muss das sein!
Besonders die Tracks King of the Dead End Road und Fuel the Warmachine treiben das Publikum an. Selbst Crowdsurfing auf dem „Reifen des Todes“ ist in dem heißen Club kein Problem. Der Sound drückt, die Riffs knallen, und die Atmosphäre brodelt.
Ein Finale, das keiner so schnell vergisst
Am Ende des regulären Sets liefern Motorjesus mit Car Wars, Dirty Pounding Gasoline und Destroyer noch einmal eine volle Breitseite, bevor der Abend mit dem Outro The Outrun zu Ende geht. Die Fans toben und singen mit, bis der letzte Ton verhallt ist.
Diese Band beweist eindrucksvoll, dass sie auch nach über 20 Jahren Bandgeschichte immer noch die unangefochtenen Meister des Vollgasrock sind. Sie spielen sich die Seele aus dem Leib und das begeisterte Publikum wartet schon auf das nächste Mal, wenn die Motoren wieder heiß laufen.
Fazit: Ein Abend voller Rock’n’Roll-Energie
Dieser Abend im Hypothalamus war eine Demonstration des puren Heavy Rock: Hellgreaser heizten den Fans ordentlich ein. Motorjesus setzten mit ihrem explosiven Sound noch einen drauf. Ob harte Gitarrenriffs, donnernde Drums oder kraftvolle Vocals – dieser Abend hatte alles, was das Rockerherz begehrt.
Fotos: @Kommodore Johnsen, Verwendung und Download nur nach Absprache



















Das Programm im Hypothalamus