Die Dinos sind los! Heavysaurus rocken Coesfeld
Strahlender Sonnenschein, gespannte Gesichter und eine Vorfreude, die beinahe greifbar ist – schon bevor sich die Türen zur Fabrik Coesfeld öffnen, brodelt die Atmosphäre. Ein schwarzer Nightliner mit keinen Stofffiguren der Bandmitglieder sorgt für Aufsehen bei Groß und Klein. Viele reisen mit dem Fahrrad an, um diesen besonderen Nachmittag mitzuerleben. Drinnen liegt der Duft von frischem Popcorn in der Luft – die perfekte Einstimmung auf ein klasse Konzert!
Heavysaurus: Metal für die ganze Familie
Heavysaurus, das sind fünf Dinosaurier in Lederkluft, die seit 2017 beweisen, dass Heavy Metal keine Altersgrenzen kennt. Die Band-Idee, die ursprünglich aus Finnland stammt, hat sich in Deutschland zu einem absoluten Phänomen entwickelt. Ihre Mischung aus eingängigen Melodien, harten Gitarrenriffs und kindgerechten, aber keineswegs langweiligen Texten begeistert Jung und Alt gleichermaßen. Die Besetzung ist dabei so einzigartig wie ihr Sound:
- Mr. Heavysaurus – Der charismatische, feuerspeiende Sänger mit der markanten Reptil-Stimme
- Riffi Raffi – Der flinke Gitarrenheld mit scharfem Krallenanschlag
- Komppi Momppi – Der treibende Schlagzeug-Dino mit unermüdlicher Power
- Muffi Puffi – Der sanfte Bass-Saurier mit donnerndem Groove
- Milli Pilli – Das Keyboard-Wunder mit magischen Tastenklängen
Mit dieser Besetzung liefern die Dinos ein Spektakel ab, das seinesgleichen sucht – und das beweisen sie auch heute in Coesfeld!
Ein donnerndes „Hallo“ – Die Show beginnt
Punkt 14:00 Uhr wird es dunkel in der Fabrik, das Publikum hält den Atem an – dann krachen die ersten Riffs los! Mit „Pommesgabel“ eröffnen Heavysaurus das Konzert und lassen sofort die Hände in die Luft schnellen. Der Saal bebt, als hunderte kleine und große Metalheads begeistert mit den Dinos abrocken.
Das Publikum ist von Anfang an voll dabei. Bei „Lauter drehen“ gibt es kein Halten mehr – die Kids springen, Eltern nicken anerkennend im Takt, und selbst die Plüsch-Dinos im Merch-Stand scheinen mitzuwippen. „Flugsaurier-Yeah“ bringt dann den ersten echten Mitmach-Moment: Lautstark wird der Refrain mitgeschrien, während Mr. Heavysaurus über die Bühne fegt.
Ein Sound, der mitreißt – Heavysaurus in Höchstform
Spätestens bei „HE-SA-MU-KO-MI-RI-POM“ erreicht die Stimmung den ersten Höhepunkt. Das Publikum ist nun endgültig in den Bann der Dinos geraten und feiert jede Note. „Rettung in Sicht“ bringt eine kleine Verschnaufpause mit sanften Keyboard-Klängen von Milli Pilli, bevor „Dino-Disco“ die Tanzfläche in eine wackelnde Echsen-Party verwandelt.
Mit „Powerkreis“ zieht Komppi Momppi alle Register und hämmert mit donnerndem Schlagzeugspiel die Beats ins Publikum. Und dann? Dann wird es schaurig-schön: „Heavy Halloween“ versetzt die Fabrik in eine mystische Atmosphäre, Nebel steigt auf, und die Fans feiern mit schaurig-guter Laune.
Freundschaft, Metal und ein unvergesslicher Nachmittag
Zum Abschluss des regulären Sets folgt der emotionale „Freundschaftssong“, bei dem nicht wenige Fans gerührt die Arme um ihre Freunde legen. Doch natürlich ist das Konzert hier noch nicht zu Ende! Die Fans rufen lautstark nach einer Zugabe – und die Dinos lassen sich nicht lange bitten.
Mit „Kaugummi ist mega“ wird noch einmal ausgelassen gefeiert, bevor „Dino Metalheads“ das Konzert mit einem echten Headbanger-Moment würdig abschließt. Die Stimmung ist am Siedepunkt, die Begeisterung grenzenlos – ein wahres Metal-Spektakel für die ganze Familie!
Fazit: Laut, wild und absolut dino-stark!
Heavysaurus beweisen auch in Coesfeld, warum sie die Könige des Kinder-Metals sind. Mit einer energiegeladenen Show, grandioser Musik und jeder Menge Spaß verwandeln sie die Fabrik in eine quirlige Dino-Höhle. Die Mischung aus harter Rockmusik und kindgerechten Texten begeistert alle Altersklassen – und macht Lust auf mehr.
Wer die Dinos verpasst hat, sollte sich die nächste Gelegenheit nicht entgehen lassen.
Wer sind denn die Dinos ?
Wir wollen natürlich wissen, wer hinter den Dinos steckt. Mr. Heavysaurus erzählt uns: „Ich sag mal so, es sind ja eigentlich „echte“ Dinos, aber ich kann und will euch natürlich nicht abhalten journalistisch investigativ zu sein. Es gibt mittlerweile 3 Besetzungen für die Band, was bei 200 Shows im Jahr nicht verwunderlich sein dürfte. Ich mache das schon seit 8 Jahren, aber dadurch das ich noch z. B. bei Gamma Ray tätig bin, braucht es logischerweise auch Leute, die meinen Job übernehmen können.“
Kenner der Szene wissen nun, dass es sich bei Mr. Heavysaurus um den Ausnahmeshouter Frank Beck handelt, der übrigens fast 2 Drittel der Shows absolviert und Skript, Ansagen und Gags selber schreibt. Im Studio steht der geniale Michael Voss am Mikrofon, den man vor allen Dingen als Multiinstrumentalist, Produzent und Sänger von Mad Max kennt. An der Gitarre agiert Christof Leim, der ehemalige Chefredakteur des Metal Hammer und Gitarrist bei so namhaften Bands wie Motorjesus, The New Black oder Sinner. Auch am Tieftöner arbeitet mit Jürgen Steinmetz ein echter Profi (Headstone, Epitaph, Sillent Force, Sons of Seasons, Rock Ignition, Hanak, Idolized oder Ozzified). Philipp Klinger am Schlagzeug kennt man von The New Black aber auch als Drummer bei Rock Meets Classic. An den Tasten agieren abwechselnd Mathias Brede, Dinah Stricker und heute in Coesfeld Olli Palotai von Kamelot.
Fotos: Kommodore Johnsen











































